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Agroscope, Università di Siena, National Biodiversity Future Center Palermo
Japankäfer in der Schweiz haben italienische und nordamerikanische Wurzeln
Genomanalysen zeigen, dass die Japankäfer-Populationen in der Schweiz unterschiedliche Herkünfte aufweisen. Das weist auf mehrere Eintrags- und Ausbreitungswege hin – ein Wissen, das helfen kann, gezielte Massnahmen zur Prävention oder Eindämmung zu entwickeln.
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Resistente Rebsorten: vielversprechende Weine, die mehr Bekanntheit verdienen
Weine aus resistenten Rebsorten sind in der Schweiz auf dem Vormarsch. Konsumentinnen und Konsumenten stehen ihnen grundsätzlich offen gegenüber. Insbesondere in der Gastronomie liesse sich ihr Potenzial mit klarerer Kommunikation noch stärker nutzen.
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Lebensmittelverluste messen: Fokus auf Gemüseproduktion
Lebensmittelverluste in der Primärproduktion werden kaum erfasst – dabei sind sie entscheidend, um wirksame Reduktionsstrategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erarbeiten. Diese Analyse bewertet bestehende Messmethoden mit Fokus auf Gemüse.
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In-situ-Erhaltung von Futterpflanzen: Herausforderungen und Perspektiven
Die Biodiversität von Grünflächen ist ein wertvolles Gut, das es zu erhalten gilt. Dank einer Evaluation des In-situ-Programms durch Landwirtinnen und Landwirte sowie Fachpersonen konnten Empfehlungen zur Verbesserung dieses Programms abgegeben werden.
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Alternative Futterpflanzen als Zwischenfrucht
Alternative Futterpflanzen, die mit Trockenheit zurechtkommen, stossen auf wachsendes Interesse. Wie gross ist ihr Potenzial als Zwischenfrucht? Eine Studie von Agroscope zeigt die Vorteile und Grenzen einiger ausgewählter Pflanzen.
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Regionale Naturpärke in der Schweiz: gut für biodiversitätsfördernde Direktzahlungsprogramme
Die Ausweisung von Regionalen Naturpärken in der Schweiz hatte zur Folge, dass Direktzahlungsprogramme zur Förderung der Biodiversität (BFF-Programme) insbesondere in Regionen mit vergleichsweise intensiver Landwirtschaft und bisher unterdurchschnittlicher Teilnahme einen starken Aufschwung erlebten. Zwei politische Instrumente mit einem gemeinsamen Ziel: Förderung der Biodiversität Die BFF-Programme sind in der Schweiz seit 1993 ein wichtiges agrarpolitisches Instrument,
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Wie stabil werden die künftigen Erträge der Kulturen in der Schweiz sein?
Stabile Erträge im Pflanzenbau sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Betriebe und die Ernährungssicherheit. Modellsimulationen zeigen, dass die Ertragsstabilität vieler Sommerkulturen durch den Klimawandel erheblich abnehmen könnte, während Winterkulturen deutlich weniger betroffen sind.
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Agroscope, Unisanté, Canton de Vaud, Proconseil
Das Risiko beim Umgang mit behandeltem Saatgut wird oft unterschätzt
Eine aktuelle Studie zeigt, dass das Expositionsrisiko bei Tätigkeiten mit Saatgut, das mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurde, nicht immer richtig eingeschätzt wird. Die Information der landwirtschaftlichen Fachkräfte sollte verbessert werden.
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FiBL, Universität Hohenheim, Universität Basel
Wasserlinsen: eine zukünftige Futterkomponente zur Schliessung von Stickstoff-Kreisläufen?
Wasserlinsen können auf nährstoffreichen Gewässern, sowie auch Abwässern oder Hofdünger effizient proteinreiche Biomasse bilden und dabei Stickstoff und Phosphor binden. Dies könnte Potenziale für eine moderne Kreislaufwirtschaft haben.
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Gezielte Beweidung mit Hochlandrindern: weniger Grünerle, mehr Pflanzenvielfalt
Eine aktuelle Studie von Agroscope zeigt, dass Hochlandrinder potenziell die Ausbreitung der Grünerle eindämmen und die Pflanzenvielfalt auf Weideflächen wiederherstellen können.
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Strategien zur Reduktion von Stickstoff- und Phosphorverlusten
Die landwirtschaftliche Nährstoffbilanzierung der Schweiz anhand der Hoftorbilanz wurde mit Importen aus dem Ausland zu einer Lebensmittelsystembilanz erweitert. Damit lassen sich neben den Nährstoffüberschüssen auch die Selbstversorgung und Zirkularität der Nährstoffnutzung bewerten.
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Agroscope, TU Graz, University of Nevada, Reno
Unterbodenverdichtung bei Direktsaat vermeiden
Auf direktgesäten Flächen kann es mit den Jahren zu Ertragsverlusten kommen. Forschende von Agroscope und den Universitäten von Graz und Nevada konnten aufzeigen, wie Unterbodenverdichtungen zu Ertragsverlusten führen können.
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Agroscope, Delley Samen und Pflanzen AG, IP-SUISSE, Fresh Food & Beverage Group AG
Stabilere Backqualität von Weizen dank Sortenmischungen
Sortenmischungen bilden eine effiziente Strategie zur Abmilderung der Auswirkungen wechselnder abiotischer Bedingungen und zur Beibehaltung einer stabilen Mehlqualität, wie eine Studie von Agroscope zeigt.
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Konsens und Dissens bezüglich agrarpolitischer Ziele
Eine Studie von Agroscope und ETH Zürich hat die Meinungen von Landwirtinnen und Landwirten sowie der übrigen Bevölkerung bezüglich agrarpolitischer Ziele untersucht. Dabei kamen Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Auffassungen ans Licht.
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FiBL, ZHAW, Amt für Landschaft und Natur Kanton Zürich
Einstellung zur ergebnisorientierten Biodiversitätsförderung in der Schweiz
Ergebnisorientierte Biodiversitätsförderung ist ein Ansatz, der im agrarpolitischen Kontext als Alternative zum aktuellen massnahmenorientierten System diskutiert wird. Die Umfrage zeigt ein grosses Interesse unter Landwirtinnen und Landwirten.
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Weissklee und Wiesenrispengras: Vier Neuempfehlungen
Der Weissklee und das Wiesenrispengras tragen in leistungsfähigen Futterbaumischungen wesentlich zur Ausdauer und Weidefähigkeit bei. Agroscope kann aufgrund der Sortenversuche 2022 bis 2024 für beide Arten je zwei Sorten neu empfehlen.